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Die Kunden bestellen elektronisch, doch viele Lieferanten schicken ihre Rechnung immer noch per Fax. Damit will Amazon jetzt Schluß machen. Bis Mitte kommenden Jahres will der Online-Händler mit der größten Reichweite in Deutschland nur noch elektronisch mit seinen Lieferanten kommunizieren. Schon Anfang kommenden Jahres soll die zentrale Produktlinie "Buch" hierzulande komplett auf EDI umgestellt sein, berichtet Mario Kischporski, Enterprise Integration Manager bei Amazon. Analog zu den Anstrengungen von Metro und KarstadtQuelle bietet der Internet-Händler jetzt drei Wege des EDI an. Neben der klassischen Anbindung über Konverter, wie sie der Buch-Großhandel praktiziert, will Amazon kleinere und mittelgroße Unternehmen wahlweise über ein Clearing-House oder eine Web-EDI-Lösung integrieren. Partner ist jeweils die StratEDI GmbH, die auf Basis ihres EDI-Portals Cctop.de eine Web-Lösung für Amazon gebaut hat. Cctop.de wird auch von Konsumgüter-Herstellern zur Anbindung an den Lebensmittel-Einzelhandel genutzt. Amazon kauft ungefähr die Hälfte seines Umsatzvolumens direkt, und nicht über Großhändler, ein. Über 30 von ungefähr 100 kleinen Lieferanten nutzen nach Auskunft von Kischporski bereits das Web-EDI-Portal. |
| Quelle: Lebensmittelzeitung Nr. 47 / 22.11.2002 |