stratEDI-Lexikon... Abkürzungen und deren Beschreibung



Glossar
Begriffe, die Sie wissen sollten, wenn Sie über ECR mitreden wollen...

Activity Based Costing Efficient Assortment POS Database
Category Management Efficient Product Introduction POSScanning
Computer Assissted Ordering Efficient Promotions RFID
Continous Replenishment Efficient Replenishment Roll Cage Sequencing
Cross Docking Efficient Store Assortment Space/Shelf Management
Direct Store Delivery Efficient Unit Load Stock Keeping Unit
EAN-Standards Integrated Suppliers Synchronised Production
EDIINT AS2

Activity Based Costing (ABC)
Analyse der direkten Produktkosten auf allen Stufen des Warenflusses, auch Prozeßkostenrechnung genannt.
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Category Management (CM)
Ziel des Warengruppen-Managements ist es, durch eine Fokussierung auf die Wertschöpfung des Kunden, verbesserte wirtschaftliche Resultate zu erzielen. Im Mittelpunkt von CM stehen dabei drei Aspekte:

  • die Betrachtung der Warengruppe als strategische Geschäftseinheit
  • die enge Zusammenarbeit von Industrie und Handel bei der Entwicklung von Strategien zur Leistungsverbesserung der Warengruppen
  • die verbesserte Integration von Einkaufs- und Vertriebsfunktion

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Computer Assisted Ordering (CAO)
Automatisiertes Bestellen eines Artikels bei Unterschreiten einer Mindestmenge auf Basis von Scannerdaten.
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Continuous Replenishment (CR)
Kontinuierliche Warenversorgung entlang der gesamten logistischen Kette unter Einbeziehung der Hersteller in die Auftrags- und Lieferplanung des Handels auf der Basis zeitnaher Absatzdaten mit dem Ziel, die Lagerbestände durch Reduzierung der Bestellmenge und Erhöhung der Bestellfrequenz zu verrigern.
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Cross Docking
Distributionsverfahren, bei dem die am Lager eingegangenen Güter nicht eingelagert, sondern direkt für die weitere Belieferung an die Filialen weitergeleitet werden (Kundenbezogene Kommissionierung ohne Zwischenläger).
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Direct Store Delivery (DSD)
Belieferungsmethode, bei der Filialen unter Umgehung der Handelsläger direkt beliefert werden.
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EAN-Standards
Die konsequente Nutzung der EAN-Standards ILN, EAN, EAN128 und NVE bildet die Grundvoraussetzung für ECR und alle damit in Zusammenhang stehenden Konzepte.
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EDIINT AS2
EDIINT AS2, genannt AS2, ist ein Standard zur sicheren Übertragung von beliebigen Daten über das Internet. Entwickelt wurde AS2 von der IETF (Internet Engineering Task Force).

Für die Übertragung wird das http- oder https-Protokoll verwendet.
Um die vier Sicherheitsaspekte

  • Vertraulichkeit (Daten sind geschützt),
  • Authentifizierung (Prüfung der Identität),
  • Integrität (Prüfung auf Änderung) und
  • Verbindlichkeit (Nachweis erfolgter Kommunikation)
sicherstellen zu können, werden die Daten verschlüsselt und digital signiert.
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Efficient Assortment (EA)
Gemeinsame Planung des Sortiments von Hersteller und Händler unter Verwendung von Informationen über die Bedürfnisse und das Kaufverhalten der Konsumenten. Ziel der effizienten Sortimentsgestaltung ist die Steigerung der Effizienz und Profitabilität der Verkaufsflächen durch optimale Gestaltung der Regale.
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Efficient Product Introduction (EPI)
Bezeichnet die gemeinsame Produkteinführung von Industrie und Handel mit dem Ziel, durch ein verbessertes Verständnis die Konsumentenbedürfnisse befriedigen zu können, um erfolgreiche Produkte zu kreieren und Flops zu vermeiden.
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Efficient Promotions (EP)
Gemeinsame Planung der Verkaufsförderung, um die Verkaufsaktionen effizienter auf die Bedürfnisse der Verbraucher ausrichten zu können, den Servicegrad zu verbessern und Out-of-stock-Situationen zu minimieren.
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Efficient Replenishment (ER)
System, welches den Kunden, die Verkaufsfiliale, das Handelslager und die Unternehmenszentrale miteinander verbindet, um langfristig die Synchronisation der Produktion mit der Kundennachfrage zu erzielen.
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Efficient Store Assortment (ESA)
Optimierung der Regal- und Lagerflächen in der Verkaufsfiliale. Ziel ist es, den Konsumenten die richtigen Sortimente anzubieten, um Umsatz und Ergebnis pro Flächeneinheit zu verbessern.
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Efficient Unit Load (EUL)
Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Händlern zur Gestaltung harmonisierter und integrierter Lösungen für Ladungsträger und Transportverpackungen.
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Integrated Suppliers (IS)
Integration der Zulieferer, die als bevorzugter Partner für einen großen Teil der Liefermenge des Rohmaterials und der Verpackungen verantwortlich sind und daher Einblick in die Bestände und Verbrauchsraten des Herstellers erhalten. Diese Lieferanten synchronisieren ihre Produktion entsprechend der Nachfrage und sind im Idealfall in die Produktentwicklung und die Produkteinführung eingebunden.
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POS Database
Die POS-Abverkaufszahlen dienen als Grundlage der Efficient Replenishment Systeme und werden in einer Datenbank des Handelsunternehmens gespeichert. Die Daten der Kundenabverkäufe werden auch als Planungsbasis für die Bestandsführung benutzt.
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POS Scanning
Einlesen der auf den Produkten befindlichen Strichcodes. Die Daten bilden die Grundlage von Efficient Replenishment, da sie artikelgenau sind.
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RFID RFID (Radio Frequency Identification) stellt eine Technologie zur automatischen und berührungslosen Identifikation von Objekten, aber auch Personen und Tieren dar. Diese Technik basiert auf der Übertragung von Radiowellen, die zur Datenübermittlung genutzt werden:
  • elektronischer Barcode
  • ohne physischen oder optischen Kontakt auslesbar
  • Einlesen und Ortung in Echtzeit
  • Wiederbeschreibbar
  • Pulkerfassung möglich

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Roll Cage Sequencing (RCS)
Filialgerechte Kommissioniermethode in den Handelslägern, bei der die Kommissionierung der Ware nicht entsprechend des Layouts des Handelslagers vorgenommen wird, sondern entsprechend des Layouts der zu beliefernden Filiale. So werden lange Einräumwege in der Filiale und damit Personalkosten gespart.
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Space Management / Shelf Management
Optimierung der Verkaufs- und Regalfläche z.B. im Rahmen des Category Management basierend auf Scanning-Daten, historischen Verkaufsdaten, Artikeldatenbanken und POS-Verbraucheridentifikation und -statistiken.
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Stock Keeping Unit (SKU)
Definition für Verbraucher- bzw. Konsumenteneinheit.
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Synchronised Production
Synchronisation der Produktion mit der Konsumentennachfrage anhand der Abverkaufszahlen mit dem Ziel der Bestandsreduzierung.
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