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Direkt zur XML/EDI-Demo
Der zwischenbetriebliche Austausch von Geschäftsdokumenten - wie Bestellungen, Rechnungen, Lieferscheinen – durch die Anwendung von EDI (Electronic Data Interchange) ist eine Technologie, die dank offener und branchenübergreifender Standards inzwischen von Behörden, Industrie-, Handel- und Dienstleistungsunternehmen in der ganzen Welt eingesetzt wird. Die Vorteile, die EDI bietet, sind unbestritten:
- Langfristiger Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit
- Optimierung interner Geschäftsprozesse
- Kostenreduktion
- Verbesserung des Kundenservice
- Unternehmenssicherung
- Aufbau strategischer Geschäftspartnerschaften
Betrachtet man jedoch die tatsächliche Anzahl existierender EDI-Verbindungen in Deutschland, erkennt man in vielen Branchen das gleiche Dilemma. Marktstarke EDI-Anwender möchten in möglichst kurzer Zeit mit vielen Geschäftspartnern elektronischen Datenaustausch betreiben. Im Geschäftsverkehr mit den Top 20% der Kunden und Lieferanten ist EDI für viele Unternehmen denn auch heute bereits Status Quo. Doch den meisten stellt sich die gleiche Frage: Wie erreiche ich die restlichen 80% - mit einer einfachen, kostengünstigen Lösung?
Die Verknüpfung von XML - der eXtensible Markup Language - und EDI - Electronic Data Interchange - bietet die Chance, auch den übrigen Geschäftspartnern die Vorteile des elektronischen Geschäftsverkehrs zu erschließen und die komplette Kommunikation des Unternehmens über eine einzige "elektronische Datenpipe" abzuwickeln.
XML und EDI - wie funktioniert das? Am Beispiel des Handels, der die Auftragsabwicklungsvorgänge mit seinen Lieferanten automatisiert, kann das Funktionsprinzip von XML-EDI sehr gut demonstriert werden: Der Handelspartner verwendet die bestehende EDIFACT-Schnittstelle zum Austausch von Bestell-, Lieferavis- und Rechnungsdaten. Unter Nutzung des klassischen Kommunikationsweges X.400 werden die Daten zu einem XML/EDI-Server gesendet.
Auf diesem Server erfolgt die Konvertierung der EDIFACT-Daten in das browserfähige XML-Format, deren Routing und Weiterleitung an die betroffenen Geschäftspartner. Eine Verschlüsselung/Verkryptung der Daten sorgt für die Sicherheit der Daten, so daß diese auch unter Nutzung des Kommunikationsweges Internet nur von den Empfängern gelesen und beantwortet werden können.
Die Anzeige und Bearbeitung der Daten erfolgt im Browser des Empfängers unter Zuhilfenahme von Applets/Servlets, die es dem Lieferanten ermöglichen, auch ohne EDI-System eine Antwortnachricht zu generieren. Da die gesamte Bearbeitung im offline-Modus erfolgen kann und lediglich für den Aufbau der Kommunikationsverbindung ein online-Betrieb nötig ist, sind neben den technischen Voraussetzungen auch die Kommunikationskosten minimal.
Die im XML-Format generierte Antwort (z.B. ein Lieferavis als Antwortnachricht auf eine Bestellung) wird ebenfalls zum XML/EDI-Server gesendet und dort in das EDIFACT-Format konvertiert. Semantische und syntaktische Prüfungen können ebenfalls auf dem Server erfolgen, so daß der Handelspartner auf diesem Wege von allen Geschäftspartnern Daten statt Papier erhält, die in seinen Applikationen maschinell weiterverarbeitet werden können.
Die Vorteile von XML/EDI auf einen Blick:
- Nutzung bestehender EDI-Infrastruktur und –prozesse in Verbindung mit weitverbreiteter Internet-Technologie
- Ergänzung des klassischen EDI für Vielzahl der kleineren Geschäftspartner
- 100%ige Rückwärtskompatibilität für existierende EDI-Transaktionen
- Jederzeit flexibel anpaßbare und zukunftsfähige Lösung
- Anbindung aller Geschäftspartner über eine einzige "elektronische Datenpipe"
- Einfacher, schneller und kostengünstiger Einstieg in den elektronischen Geschäftsverkehr für Lieferanten/Kunden
- Minimale Folgekosten für Lieferanten/Kunden
- Gute Argumentationsmöglichkeit zur definitiven EDI-Anbindung der Geschäftspartner
- Ausbau zu integrierter Lösung beim Geschäftspartner möglich
Haben wir Ihr Interesse an XML/EDI geweckt? Dann rufen Sie uns an oder schicken Sie uns ein eMail für weitere Informationen. Um eine Demonstration der Funktionsweise von XML/EDI zu sehen, klicken Sie bitte hier.
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